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Lebensmittelpreise dürften wegen Hitze und Dürre weiter steigen

Redaktionelle Szene zum Thema „Lebensmittelpreise dürften wegen Hitze und Dürre weiter steigen“

Die Teuerung in Österreich ist im Juli nach einer Schnellschätzung der Statistik Austria auf 2,7 Prozent gesunken, bleibt aber deutlich über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent. Vor allem Lebensmittel könnten in den kommenden Monaten teurer werden, weil Hitze und Dürre die Landwirtschaft in Österreich und weiten Teilen Europas belasten.

Nach 3,2 Prozent im Vormonat schwächte sich die Inflation zwar etwas ab, eine Entspannung bei den Preisen zeichnet sich aber nicht ab. Auf den Rohstoffmärkten werden bereits höhere Preise für Nahrungsmittel erwartet. Als Auslöser gelten unter anderem die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen, die Ernten und Versorgung mit Agrarrohstoffen beeinträchtigen können.

Zusätzlich halten die Folgen des Irankriegs die Teuerung auf einem erhöhten Niveau. Damit bleibt das Preisumfeld für Haushalte angespannt, auch wenn die Monatsrate gegenüber Juni zurückgegangen ist. Besonders bei Produkten des täglichen Bedarfs könnte sich der Kostendruck im Handel und in der Verarbeitung noch bemerkbar machen.

Die Entwicklung trifft auf einen Markt, der schon seit längerem von mehreren Belastungen geprägt ist. Neben den geopolitischen Auswirkungen und den Wetterextremen spielt auch die internationale Rohstofflage eine Rolle. Für Konsumentinnen und Konsumenten könnte das bedeuten, dass sich die jüngste Entspannung der Gesamtinflation nicht rasch in günstigeren Einkaufspreisen niederschlägt.

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