Das anhaltende Niedrigwasser in der Donau trifft heimische Unternehmen spürbar. Die Schifffahrt auf dem Fluss ist nach den vorliegenden Angaben praktisch zum Erliegen gekommen. Vor allem Industriebetriebe und Logistiker müssen ihre Transporte umplanen, weil Güter nicht mehr wie üblich per Schiff befördert werden können.
Die Voest reagiert demnach mit einer Verlagerung auf die Schiene. Andere Firmen weichen auf Zwischenlager aus und müssen Waren vorübergehend dort horten. Für die betroffenen Betriebe bedeutet das höhere Kosten und zusätzlichen organisatorischen Aufwand.
Der Engpass auf der Donau hat auch Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt selbst. Wenn der Wasserstand zu niedrig ist, können Schiffe nicht mehr in vollem Umfang beladen werden oder gar nicht mehr verkehren. Die Folge sind Verzögerungen in Lieferketten und eingeschränkte Transportkapazitäten.
In Europa macht das Niedrigwasser derzeit auch anderswo Schlagzeilen. So treten in Teilen des Kontinents am Grund von Flüssen und Seen Fundstücke zutage, die sonst verborgen bleiben. Für Österreichs Wirtschaft ist aber vor allem die Donau relevant: Sie ist eine der wichtigsten Transportachsen des Landes, und Störungen auf dieser Route schlagen unmittelbar auf Industrie und Handel durch.
Wie lange die Einschränkungen anhalten, hängt vom weiteren Wasserstand ab. Für Unternehmen entlang der Donau bleibt die Lage vorerst angespannt.









