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Dürre bringt Bauern an die Belastungsgrenze

Redaktionelle Szene zum Thema „Dürre bringt Bauern an die Belastungsgrenze“

Die anhaltende Trockenheit setzt Österreichs Landwirtschaft massiv unter Druck. Vor allem Viehhalter kämpfen mit knappem und teurem Futter, einzelne Kühe werden notgeschlachtet, und bei manchen Betrieben droht ein Totalausfall. Die Schäden durch die Dürre haben die Debatte über staatliche Hilfen verschärft.

Besonders hart trifft es Betriebe, die auf arbeitsintensive Kulturen mit hohen Investitionen angewiesen sind. Dazu zählt etwa der Anbau von Maissaatgut in der Region nahe Wien an der Grenze zum Burgenland. Dort steht die junge Landwirtin Stefanie Mayer nach eigenen Angaben vor einem Totalausfall. Für die Kultur ist ausreichend Niederschlag entscheidend, fehlt er, rechnet sich der Aufwand kaum.

Die Folgen der Trockenheit reichen über einzelne Felder hinaus. Ernten fallen aus, Tiere müssen verkauft oder geschlachtet werden, weil Futter für den Winter fehlt oder zu teuer wird. Damit geraten vor allem bäuerliche Betriebe unter wirtschaftlichen Druck, die ihre Produktion nicht kurzfristig anpassen können.

In der Regierung war deshalb ein Hilfspaket für die Landwirtschaft Thema. Hintergrund sind die enormen Dürreschäden, die in diesem Sommer besonders sichtbar geworden sind. Der Konflikt um die Unterstützung zeigt, wie stark die Landwirtschaft unter den klimatischen Bedingungen leidet und wie begrenzt klassische Soforthilfen wirken, wenn Niederschlag über längere Zeit ausbleibt.

Für viele Bauern ist die Lage damit nicht nur ein einzelnes Ernteproblem, sondern eine Frage der wirtschaftlichen Existenz. Die Trockenheit trifft sowohl Ackerbau als auch Viehhaltung und verschärft die Kosten für Futter, Produktion und Bestandsabsicherung.

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