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Hervis schließt heuer rund ein Fünftel der Filialen

Redaktionelle Szene zum Thema „Hervis schließt heuer rund ein Fünftel der Filialen“

Hervis wird in Österreich heuer rund ein Fünftel seiner Filialen schließen. Betroffen ist der heimische Standortverbund des Sporthändlers nach dem Verkauf des Auslandsgeschäfts an neue Eigentümer.

Damit setzt das Unternehmen einen tiefen Einschnitt in seinem Filialnetz. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet das voraussichtlich Standortschließungen und damit verbunden Veränderungen bei den Beschäftigungsverhältnissen. Für Kundinnen und Kunden schrumpft das Netz an stationären Verkaufsflächen deutlich.

Der Schritt fällt in eine Phase, in der der österreichische Einzelhandel ohnehin unter hohem Kostendruck steht. Energie, Mieten und Personal bleiben für viele Händler ein Belastungsfaktor, während sich das Kaufverhalten zunehmend in Richtung Onlinehandel verschiebt. Gerade für Sportartikelketten mit großem Filialnetz wird die Frage, wie viele Standorte wirtschaftlich noch tragfähig sind, damit immer drängender.

Hervis gehört seit Jahren zu den bekannten Namen im heimischen Sporthandel. Die nun angekündigte Reduktion zeigt, wie stark sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für klassische Handelsketten verändert haben. Der Verkauf des Auslandsgeschäfts markiert zugleich eine strategische Neuaufstellung, bei der sich der Fokus stärker auf den österreichischen Markt richtet.

Wie viele Standorte konkret betroffen sind und welche Filialen geschlossen werden, entscheidet sich im weiteren Verlauf der Anpassung. Klar ist bereits jetzt: Das Filialnetz des Händlers wird 2026 spürbar kleiner ausfallen als bisher.

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