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Wiener Stadtwerke fordern breiten Konsens für Windkraft-Ausbau

Redaktionelle Szene zum Thema „Wiener Stadtwerke fordern breiten Konsens für Windkraft-Ausbau“

Die Energiewende ist aus Sicht der Wiener Stadtwerke eine zentrale Voraussetzung für Österreichs Wohlstand. Generaldirektor Peter Weinelt warnt vor den Risiken der bisherigen Abhängigkeit von Erdgasimporten und hält die Umstellung des Energiesystems für wirtschaftlich notwendig.

Besonders deutlich macht Weinelt seine Haltung zur Windkraft: Ohne sie könne die Energiewende nicht gelingen. Der Ausbau sei daher nicht nur eine energiepolitische, sondern auch eine wirtschaftliche Frage. Windkraft müsse „parteipolitisch außer Streit gestellt“ werden, sagte Weinelt demnach sinngemäß.

Der Stadtwerke-Chef verweist auf die Unsicherheit und die hohen Kosten von importiertem Erdgas. Österreichs Energieversorgung sei damit anfällig, während eine stärkere heimische Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen mehr Planungssicherheit schaffen könne. Für die Wiener Stadtwerke ist der Ausbau der Windkraft damit Teil einer breiteren Umstellung des Energiesystems.

Weinelt verbindet das Thema auch mit einem persönlichen Hintergrund. Neben seinem Schreibtisch hängen rund hundert Medaillen, die er vor allem beim Berglauf gesammelt hat, unter anderem beim Großglockner-Ultra-Trail. Der Ausdauersport helfe ihm, den Kopf frei zu bekommen, sagt er. Den Vergleich zur Energiewirtschaft zieht er über die Belastbarkeit und Ausdauer, die für den Umbau des Systems nötig seien.

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