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Feldkirchen fürchtet Folgen möglicher 380-kV-Trasse

Redaktionelle Szene zum Thema „Feldkirchen fürchtet Folgen möglicher 380-kV-Trasse“

In Feldkirchen in Kärnten gibt es Sorgen über eine mögliche Trasse der geplanten 380-kV-Leitung. Die diskutierte „Schockvariante“ würde nach den vorliegenden Informationen nicht nur ein Naturschutzgebiet berühren, sondern auch für den Tourismus in der Region Folgen haben.

Die Hochspannungsleitung ist Teil des Ausbaus des österreichischen Stromnetzes. 380-kV-Leitungen gelten als zentrale Infrastruktur für die Übertragung großer Strommengen über weite Strecken und für die Stabilität des Netzes. Entsprechend groß ist der Eingriff, wenn Trassen durch sensiblen Raum führen.

Naturschutz und Tourismus im Spannungsfeld

Gerade in Kärnten trifft die Planung auf besonders empfindliche Interessen. Nach den vorliegenden Angaben wäre von der möglichen Führung der Leitung ein Naturschutzgebiet betroffen, zugleich sehen Anrainer und Betriebe auch Risiken für die touristische Nutzung der Region. Welche konkrete Trasse letztlich bevorzugt wird, ist damit auch eine wirtschaftliche Frage für die Gemeinde und das Umland.

Der Konflikt ist typisch für große Energieprojekte: Während Netzbetreiber und Politik auf den Ausbau als Voraussetzung für Versorgungssicherheit und die Energiewende verweisen, sorgen mögliche Trassenführungen in bewohnten oder touristisch genutzten Gebieten regelmäßig für Widerstand. In Feldkirchen hat die Debatte nun offenbar deutlich an Fahrt aufgenommen.

Wie die weitere Planung ausgeht, hängt von den noch zu treffenden Entscheidungen über den genauen Verlauf der Leitung ab. Für die Region ist damit offen, ob die „Schockvariante“ tatsächlich zur Debatte steht oder durch eine andere Trassenführung vermieden werden kann.

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