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Vier Grazerinnen planen feministische Fantasy-Convention in Graz

Redaktionelle Szene zum Thema „Vier Grazerinnen planen feministische Fantasy-Convention in Graz“

Vier Grazer Frauen wollen mit der neuen Convention Magicon in Graz eine Nische für feministische Fantasy und queere Sichtbarkeit schaffen. Die Veranstaltung ist für 24. Oktober in der Tennenmälzerei geplant und soll Themen, Figuren und Erzählweisen in den Vordergrund rücken, die in klassischen Fantasy-Formaten oft kaum Platz finden.

Hinter dem Projekt stehen vier Organisatorinnen aus Graz, die sich selbst als „Hexen“ bezeichnen. Mit der Convention wollen sie ein Umfeld schaffen, in dem Fantasy nicht nur aus Schlachten, Heldenfiguren und Rollenspiel besteht, sondern auch aus Perspektiven, die Diversität, Rollenbilder und gesellschaftliche Fragen mitdenken.

Die Magicon setzt damit auf eine Mischung aus Genre-Treffen und politischer Positionierung. Im Zentrum stehen feministische Inhalte und queere Sichtbarkeit, also Themen, die in vielen Fantasy-Events eher am Rand vorkommen. Die Veranstalterinnen wollen nach eigenen Angaben genau dort ansetzen und ein Angebot schaffen, das sich bewusst von üblichen Conventions abgrenzt.

Als Schauplatz ist die Tennenmälzerei vorgesehen. Damit bekommt Graz im Herbst ein neues Format im Kultur- und Popkulturbereich, das sich an ein Publikum richtet, das Fantasy nicht nur konsumieren, sondern auch über deren Bilder und Rollenverständnisse diskutieren will.

Mit der Magicon versuchen die vier Grazerinnen, eine bislang wenig besetzte Schnittstelle zu bedienen: Fantastik, feministische Perspektiven und queere Präsenz. Ob sich daraus eine regelmäßige Veranstaltung entwickelt, wird sich nach der ersten Ausgabe zeigen.

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