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Lebenslang für 16-Jährigen nach Schulmassaker in Georgia

Redaktionelle Szene zum Thema „Lebenslang für 16-Jährigen nach Schulmassaker in Georgia“

In den USA ist ein inzwischen 16-jähriger Jugendlicher wegen eines tödlichen Schusswaffenangriffs an einer Schule im Bundesstaat Georgia zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Richter in dem Verfahren befand, Colt Gray habe die Tat aus dem Wunsch nach „Berühmtheit“ begangen.

Gray war zur Zeit des Angriffs erst 14 Jahre alt. Dennoch wurde er nach Erwachsenenstrafrecht abgeurteilt und zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit auf Bewährung verurteilt. Damit endet eines der schwersten Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Angriff auf eine Schule im US-Staat Georgia.

Der Fall hatte in den USA früh für große Aufmerksamkeit gesorgt, weil erneut ein minderjähriger Täter im Zentrum eines tödlichen Schulangriffs stand. Die Verurteilung unterstreicht, dass Gerichte in schweren Gewaltverbrechen auch bei Jugendlichen auf die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts setzen können.

Nach Angaben aus dem Verfahren sah das Gericht in der Tat keine spontane Eskalation, sondern ein bewusstes Vorgehen. Die Bewertung des Richters, der Jugendliche habe die Tat aus Geltungssucht begangen, war ein zentrales Element der Urteilsbegründung.

Mit dem Schuldspruch und der Strafe ist der Fall strafrechtlich vorerst abgeschlossen. Für die betroffene Gemeinde und das Umfeld der Schule bleibt der Angriff damit eines der belastendsten Verbrechen der vergangenen Jahre.

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