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Kurzköpfige Hunde leiden oft unter Atemnot und weiteren Beschwerden

Redaktionelle Szene zum Thema „Kurzköpfige Hunde leiden oft unter Atemnot und weiteren Beschwerden“

Kurzköpfige Hunderassen wie Möpse und Bulldoggen haben aus Sicht von Tierärzten häufig mit erheblichen Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Die Tiere werden wegen ihrer kurzen Schnauze, der großen Stirn und der Kulleraugen von vielen Menschen als niedlich wahrgenommen, doch genau diese Zuchtmerkmale sind oft mit Beschwerden verbunden.

Besonders häufig treten Atemprobleme auf. Bei Hunden mit platter Nase ist die Atemwege oft so verengt, dass schon normale Belastungen schwerfallen können. Laut den befragten Tierärzten bleibt es aber nicht bei der Atmung: Auch andere medizinische Probleme sind bei diesen Rassen verbreitet.

Die Fachleute weisen darauf hin, dass solche Beschwerden oft nur selten operativ behandelt werden. Damit bleibt ein Teil der gesundheitlichen Belastung für die Tiere bestehen, obwohl sie durch Zucht und Haltung gezielt auf bestimmte Merkmale hin gezüchtet wurden.

Kurzköpfige Hunde zählen seit Jahren zu den populären Hunderassen. Gerade ihr „Kindchenschema“-Gesicht mit kurzer Schnauze und großen Augen trägt dazu bei, dass sie als besonders liebenswert gelten. Aus veterinärmedizinischer Sicht ist diese Beliebtheit jedoch problematisch, weil sie mit einer erhöhten Zahl an gesundheitlichen Einschränkungen einhergeht.

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