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Mehr als 400 Urlauber an der Adria per Schiff evakuiert

Redaktionelle Szene zum Thema „Mehr als 400 Urlauber an der Adria per Schiff evakuiert“

Wegen eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien mehr als 400 Strandbesucher per Schiff in Sicherheit gebracht worden. Betroffen war nach Angaben aus der Region Apulien ein Küstenabschnitt, an dem die Flucht über Land offenbar nicht mehr möglich war.

Die Evakuierung erfolgte über das Wasser, weil das Schiff als „einzig machbare Evakuierungsroute“ galt. Die Lage in Apulien blieb demnach angespannt. Der Brand ist Teil einer Reihe schwerer Wald- und Flächenbrände, mit denen mehrere Mittelmeerländer derzeit zu kämpfen haben.

Auch in Italien selbst verschärfte sich die Situation zuletzt in mehreren Regionen. Hohe Temperaturen, Trockenheit und Wind begünstigen die Ausbreitung der Feuer, die immer wieder Strände, Campingplätze und Ferienorte bedrohen. An der Adriaküste sind in den Sommermonaten viele Küstenabschnitte dicht besucht, eine schnelle Räumung ist dort besonders schwierig, wenn Zufahrten blockiert oder Fluchtwege durch Rauch gefährdet sind.

Die Evakuierung der Badegäste zeigt, wie rasch Urlaubsregionen im Süden Europas von den Bränden getroffen werden können. Neben Italien kämpften in den vergangenen Tagen auch Frankreich und Spanien gegen großflächige Feuer. Für Touristen und Bewohner in den betroffenen Regionen bleibt die Lage damit weiter unberechenbar.

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