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Med-Uni Burgenland hält Kurs trotz Personalwechsel

Redaktionelle Szene zum Thema „Med-Uni Burgenland hält Kurs trotz Personalwechsel“

Die geplante Medizinische Universität Burgenland bleibt nach der Trennung von Chefstratege Christian Joukhadar auf Startkurs. Das Land prüft derzeit mehrere Modelle für die weitere Ausarbeitung des Prestigeprojekts, am vorgesehenen Eröffnungstermin wird aber weiter festgehalten.

Der Weg zur neuen Hochschule in Eisenstadt verläuft damit zwar nicht ohne Unruhe, die politische Linie bleibt jedoch vorerst unverändert: Die Med-Uni soll kommen. Joukhadar war als zentrale Figur für die konzeptionelle und strategische Vorbereitung des Projekts eingesetzt gewesen. Nach seinem Abgang läuft die Neuaufstellung der nächsten Schritte.

Mehrere Modelle in Prüfung

Wie die weitere Organisation des Vorhabens aussehen wird, ist Gegenstand laufender Gespräche. Nach Angaben aus dem Umfeld des Projekts werden unterschiedliche Varianten geprüft, um die Planung, Koordination und Umsetzung der Med-Uni abzusichern. Für das Land ist das Vorhaben ein zentraler Baustein in der Hochschul- und Gesundheitsstrategie.

Die Med-Uni Burgenland ist eines der wichtigsten Infrastruktur- und Bildungsprojekte des Landes. Sie soll künftig zusätzliche Studienplätze und medizinische Ausbildungskapazitäten schaffen und damit auch die Versorgung im Burgenland langfristig stärken. Genau deshalb gilt der Zeitplan als politisch sensibel.

Starttermin bleibt aufrecht

Trotz der personellen Turbulenzen soll der Starttermin weiterhin halten. Damit bleibt das Land bei der bislang kommunizierten Zielsetzung, das Projekt ohne wesentliche Verzögerung voranzutreiben. Für das Burgenland steht damit auch wirtschaftlich viel auf dem Spiel: Neben dem Bildungsstandort geht es um Fachkräftebindung, Standortaufwertung und die Frage, wie rasch sich die Investitionen in Forschung und Lehre konkretisieren lassen.

Der Personalwechsel ändert damit vorerst nichts am Grundsatzbeschluss. Entscheidend wird nun sein, ob die offene Aufbauphase rasch neu geordnet werden kann und die nächsten organisatorischen Schritte ohne Zeitverlust folgen.

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