Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat erneut Anklage gegen den Signa-Gründer René Benko erhoben. Die Behörde wirft ihm schweren Betrug und betrügerische Krida vor. Die Anklageschrift wurde beim Landesgericht Innsbruck eingebracht, wie die WKStA am Freitag mitteilte.
Benko bestreitet die Vorwürfe. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Der frühere Immobilien- und Handelsunternehmer befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Mit dem neuen Verfahren verschärft sich die juristische Lage für den einstigen Kopf des Signa-Konzerns weiter. Die Ermittler prüfen seit Monaten die Vorgänge rund um den rasanten Zusammenbruch des Immobilien- und Handelsimperiums, das mit Milliarden an Verbindlichkeiten kollabierte.
Im Fokus der Verfahren stehen neben möglichen Täuschungshandlungen auch Vermögensverschiebungen im Umfeld der Signa-Gruppe. Die WKStA hat bereits mehrere Ermittlungsstränge gegen Benko und weitere Beschuldigte geführt. Die nun eingebrachte Anklage ist ein weiterer Schritt in einer der größten Wirtschaftsstrafsachen der jüngeren österreichischen Geschichte.
Die Unschuldsvermutung gilt.









