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Volkswagen prüft laut Bericht drastischen Stellenabbau

Redaktionelle Szene zum Thema „Volkswagen prüft laut Bericht drastischen Stellenabbau“

Volkswagen steht laut einem Medienbericht vor einem deutlich größeren Stellenabbau als bisher bekannt. In den kommenden Jahren könnten im Konzern weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen, berichtete das Manager Magazin unter Berufung auf Insider. Das würde einer Verdoppelung des bislang diskutierten Abbauziels entsprechen.

Der größte europäische Autobauer beschäftigt derzeit rund 657.000 Menschen. Wie sich die genannte Zahl zusammensetzt, ist dem Bericht zufolge noch offen. Ein Insider sagte dem Magazin demnach, im zentralen Sanierungspapier stehe bewusst keine eindeutige Zahl.

Blume legt Sanierungskonzept vor

VW-Chef Oliver Blume habe seine Pläne für das Sanierungskonzept dem Vorstand vorgestellt, hieß es weiter. Das Vorhaben dürfte damit in eine entscheidende Phase gehen, in der der Konzern seine Kostenbasis und die Struktur der Belegschaft neu ordnen will.

Für Volkswagen kommt der Bericht zu einer Zeit, in der der Konzern unter hohem Druck steht. Der weltweite Wettbewerb verschärft sich, während der Umbau hin zur Elektromobilität hohe Investitionen verlangt. Zugleich kämpfen die großen Autobauer in Europa mit schwacher Nachfrage und sinkender Ertragskraft in mehreren Sparten.

Ein Abbau in dieser Größenordnung hätte nicht nur Folgen für die Belegschaft, sondern auch für Standorte, Lieferketten und die Gewerkschaften. Für den Konzern wäre er ein weiterer tiefgreifender Einschnitt in einer Phase, in der Volkswagen bereits an mehreren Stellen spart und seine Strukturen überprüft.

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