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Hellweg Österreich beantragt Sanierungsverfahren – 165 Beschäftigte betroffen

Redaktionelle Szene zum Thema „Hellweg Österreich beantragt Sanierungsverfahren – 165 Beschäftigte betroffen“

Die österreichische Hellweg Die Profi-Baumärkte GmbH hat beim Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Betroffen sind sechs Bau- und Gartenmärkte in Österreich sowie rund 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Geschäftsbetrieb soll nach Unternehmensangaben unverändert weiterlaufen.

Das Unternehmen begründet den Schritt mit der wirtschaftlichen Neuaufstellung nach der Insolvenz der deutschen Konzernmutter Mitte Juni. Ziel sei die Fortführung und eine zukunftsfähige Aufstellung des österreichischen Geschäfts, hieß es in einer Aussendung. Für die Kundinnen und Kunden ändert sich vorerst nichts: Kundenkarten, Rabatte und laufende Aktionen behalten ihre Gültigkeit.

Die Baumarktkette ist in Österreich mit sechs Filialen vertreten. Das Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung soll es ermöglichen, das operative Geschäft weiterzuführen und zugleich die finanzielle Lage zu ordnen. In einem solchen Verfahren bleibt die Unternehmensführung grundsätzlich im Amt, steht aber unter Aufsicht eines Sanierungsverwalters.

Hellweg ist damit der nächste Baustoff- und Baumarkthändler, der in einem schwierigen Marktumfeld unter Druck gerät. In der Branche belasten vor allem die zuletzt schwächere Nachfrage im Bau- und Wohnungsbereich, höhere Kosten und ein intensiver Wettbewerb die Margen. Für die betroffenen Beschäftigten und Lieferanten ist nun entscheidend, ob und in welcher Form die Sanierung rasch umgesetzt werden kann.

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