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Tim Walz besucht Rosenbauer in Leonding: 22-Millionen-Investment in den USA im Blick

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Der frühere US-Vizepräsidentschaftskandidat Tim Walz hat am Mittwoch den oberösterreichischen Feuerwehrausrüster Rosenbauer in Leonding besucht. Der Gouverneur von Minnesota war dort zu Gast, während das Unternehmen parallel ein neues Produktionswerk in den USA mit rund 22 Millionen Euro aufbaut.

Walz, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit Kamala Harris gegen das Team von Donald Trump unterlag, ließ sich den Standort in Oberösterreich zeigen. Für Rosenbauer ist der Besuch auch wirtschaftlich relevant: Der Konzern setzt bei seiner internationalen Produktion weiter auf den amerikanischen Markt, obwohl die Handelspolitik aus Washington die Rahmenbedingungen verschärft hat.

US-Standort trotz Zöllen

Rosenbauer investiert derzeit in den Ausbau seiner Fertigung in den Vereinigten Staaten. Das Werk soll die Präsenz des Unternehmens in einem seiner wichtigsten Absatzmärkte stärken. Gerade in den USA zählt der Bedarf an Feuerwehrfahrzeugen und -technik zu den zentralen Geschäftsfeldern des Konzerns.

Der Besuch des demokratischen Politikers fällt in eine Phase, in der österreichische Industriebetriebe ihre Lieferketten und Produktionsstandorte neu bewerten. Für exportorientierte Unternehmen wie Rosenbauer sind US-Zölle und handelspolitische Unsicherheiten ein Thema, zugleich bleibt der Markt wegen seiner Größe attraktiv. Die Entscheidung für ein zusätzliches Werk ist daher auch als Bekenntnis zum Standort USA zu lesen.

Leonding statt Washington

Walz’ Termin in Leonding unterstreicht zudem die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Oberösterreich und den USA. Rosenbauer zählt zu den international bekanntesten Industrieunternehmen des Landes und beliefert Feuerwehren weltweit. Für den Standort in Leonding ist der Besuch eines prominenten US-Politikers auch ein Signal der Aufmerksamkeit für die heimische Produktion.

Dass sich Walz ausgerechnet für einen Besuch bei einem oberösterreichischen Industriebetrieb entschied, passt zu seiner Rolle als Gouverneur eines US-Bundesstaats mit starker industrieller Basis. Minnesota gilt als Standort mit enger Verbindung zu Fertigung, Export und Technologie – Themen, die auch für Rosenbauer von Bedeutung sind.

Für das Unternehmen ist der Besuch damit mehr als ein symbolischer Fototermin. Er fällt mit einer Investitionsphase zusammen, in der Rosenbauer seine Stellung auf dem US-Markt absichern und ausbauen will.

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