Im Burgenland haben 12.674 Menschen die Rückzahl-Aktion des Landes bei Wohnbaudarlehen genutzt. Für die Entlastung mussten Häuslbauer und andere Darlehensnehmer Geld in die Hand nehmen, um ihre offenen Kredite zu vorzeitig günstigeren Bedingungen zu tilgen.
Die Aktion richtet sich an Wohnbaudarlehen des Landes und ist Teil eines Instruments, mit dem die Belastung für Eigentümerinnen und Eigentümer gesenkt werden soll. Besonders im Fokus stehen dabei Häuslbauer, die ihre Finanzierung in einer Phase höherer Zinsen neu ordnen wollten.
Gemeinnützige Bauvereinigungen können weiter Anträge stellen
Gemeinnützige Bauvereinigungen haben noch bis Ende August die Möglichkeit, Anträge einzubringen. Damit läuft die Abwicklung der Rückzahl-Aktion weiter, auch wenn ein großer Teil der bisherigen Nachfrage bereits bedient wurde.
Für den Wohnbau ist die Entwicklung auch deshalb relevant, weil solche Programme die finanzielle Lage privater Haushalte unmittelbar beeinflussen. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass das Angebot im Burgenland auf breite Nutzung gestoßen ist. Dass mehr als 12.000 Burgenländerinnen und Burgenländer die Aktion in Anspruch genommen haben, unterstreicht den Druck, unter dem viele Kreditnehmer in den vergangenen Jahren standen.
Wohnbaudarlehen zählen in Österreich zu den zentralen Finanzierungsformen im privaten Wohnbau. Wenn Länder bei der Rückzahlung oder Ablöse von Darlehen Entlastung schaffen, wirkt sich das direkt auf die Monatsbudgets vieler Familien aus. Im Burgenland hat sich das Instrument nun offenbar als stark nachgefragt erwiesen.









