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Internet-Plattformen setzen kleinen Händlern weiter zu

Redaktionelle Szene zum Thema „Internet-Plattformen setzen kleinen Händlern weiter zu“

Der österreichische Handel erholt sich zwar langsam von den Krisenjahren, doch der Aufschwung bleibt fragil. Vor allem kleinere Händler geraten unter Druck, weil sich das Einkaufsverhalten verändert, Onlineplattformen stark genutzt werden und die Kosten hoch bleiben, während die Margen gering sind.

Besonders spürbar ist der Wettbewerb mit großen Internet-Riesen, die mit ihrer Reichweite und ihren Geschäftsmodellen den Markt zunehmend prägen. Für kleinere Betriebe wird es damit schwieriger, im Alltag mitzuhalten und Kundschaft zu halten.

Die Belastungen treffen eine Branche, die sich erst schrittweise stabilisiert. Neben dem wachsenden Onlinegeschäft wirken vor allem die strukturellen Nachteile kleiner Händler: Sie verfügen meist über weniger Spielraum bei Preisen, Beschaffung und Marketing als große Plattformen und Handelskonzerne.

Für den stationären Handel bedeutet das zusätzlichen Anpassungsdruck. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss stärker auf Service, Sortiment und Nähe zur Kundschaft setzen, während der Preisdruck durch digitale Anbieter hoch bleibt.

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