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Schlank werden mit einfachen Tricks: Was eine Suchtmedizinerin gegen Heißhunger empfiehlt

Redaktionelle Szene zum Thema „Schlank werden mit einfachen Tricks: Was eine Suchtmedizinerin gegen Heißhunger empfiehlt“

Ein Gummiringerl am Handgelenk, der Duft von Gummibärchen oder der Gang durch eine Luxuspassage: Mit ungewöhnlich einfachen Methoden versucht eine Suchtmedizinerin, Menschen mit starkem Heißhunger beim Abnehmen zu helfen. Der Ansatz setzt nicht auf Verbote und Diäten, sondern auf kleine Reize, die das Verlangen nach Süßem oder Snacks unterbrechen sollen.

Im Zentrum steht die Idee, Gewohnheiten zu stören, bevor sie in automatisches Essen münden. Das Gummiringerl soll bei aufkommendem Appetit schnalzen und so einen kurzen Unterbrechungsmoment schaffen. Das bewusste Riechen an Gummibärchen, ohne sie zu essen, soll das Verlangen zumindest vorübergehend abschwächen. Und auch der Spaziergang durch eine teure Einkaufsstraße folgt demselben Prinzip: Die Reize sollen einen kleinen Dopamin-Kick auslösen, der das Bedürfnis nach Schokolade oder anderen Snacks ersetzt.

Die Methode ordnet sich in einen breiteren Trend ein, der in der Abnehmberatung immer stärker auf Verhaltenssteuerung statt auf reine Kalorienlogik setzt. Gerade bei Menschen, die sich bei Diäten wiederholt selbst aufgegeben haben, spielen solche niederschwelligen Eingriffe eine große Rolle. Sie sollen helfen, den Impuls zwischen Verlangen und tatsächlichem Essen zu vergrößern – und so das Muster von Frustessen und spontanen Snacks zu durchbrechen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Thema nicht nur eine Frage der individuellen Gesundheit, sondern auch ein wachsender Markt. Ratgeber, Coachings, digitale Programme und Produkte rund um Gewichtsreduktion versprechen einfache Lösungen für ein verbreitetes Problem. Besonders gefragt sind Angebote, die ohne Medikamente, strenge Pläne oder teure Programme auskommen und dennoch rasche Effekte in Aussicht stellen. Genau in dieses Umfeld passen solche kleinen Alltagsstrategien.

Ob sie im Einzelfall funktionieren, hängt stark von der Person und dem konkreten Essverhalten ab. Klar ist aber: Der Fokus verschiebt sich weg von der klassischen Diätlogik hin zu Methoden, die auf Selbstkontrolle im Alltag zielen. Für Anbieter im Gesundheits- und Lifestyle-Markt bleibt das Thema damit attraktiv – weil es eine große Zielgruppe anspricht, die nach praktikablen und leicht umsetzbaren Wegen sucht.

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