Die Musikerin Rahel hat nach ihrer Empörung über Austropop-Klassiker ihre Wortwahl relativiert. „Das Video war ein Schnellschuss und ich bin froh, dass eine Korrektur stattgefunden hat“, sagte sie nun über jenes Posting, mit dem sie Kritik an Vertretern des Austropop üben wollte.
Ausgelöst hatte die Debatte ein Video, in dem Rahel Aussagen über Lieder von Ludwig Hirsch und Georg Danzer traf, die auf massive Kritik stießen. Sie hatte dabei Hirschs „Spuck den Schnuller aus“ mit „Pädophilie“ in Verbindung gebracht, Danzers „Vorstadtcasanova“ als „wahnsinnig ekelhaft“ bezeichnet und Falco als „misogyn“ beschrieben.
Die Reaktionen auf das Posting fielen entsprechend heftig aus. Rahel, die mit ihren Aussagen einen Eklat ausgelöst hatte, lenkt nun ein, bleibt aber bei ihrem grundsätzlichen Anliegen, Austropop-Ikonen kritisch zu betrachten. Sie stellt damit nicht ihre Intention, sondern ihre konkrete Formulierung infrage.
Mit der Rücknahme einzelner Aussagen zeigt sich auch, wie rasch Debatten über musikalische Klassiker im Netz eskalieren können. Gerade bei prägenden Namen wie Hirsch, Danzer und Falco löst Kritik regelmäßig starke Reaktionen aus, wenn sie als pauschale Abwertung verstanden wird.









