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Dürre und Abwanderung setzen dem Bauernstand zu

Redaktionelle Szene zum Thema „Dürre und Abwanderung setzen dem Bauernstand zu“

Die Dürre belastet den Bauernstand weiter, zugleich zieht es viele Menschen aus der Landwirtschaft in die Städte. Der Text verbindet beides zu einer kulturkritischen Betrachtung darüber, wie sich das Verhältnis von Land und Stadt verändert hat und warum die Arbeit auf dem Feld zunehmend unter Druck gerät.

Ausgangspunkt ist eine Szene am Acker im Marchfeld, wo die Perspektive der Schubkarre als Bild für die harte, körperliche Arbeit dient. Der Blick auf die Feldarbeit macht aus dem abstrakten Schlagwort Landwirtschaft einen Alltag aus Anstrengung, Witterung und Abhängigkeit von Erträgen.

Im Zentrum steht auch die politische Reaktion auf die Folgen der Trockenheit. Erst nach mehreren Dürreperioden schnürte die Bundesregierung ein Notpaket für den Bauernstand. Der Text kritisiert damit, dass die Belastung der Landwirtschaft lange zu wenig beachtet worden sei.

Zugleich verweist der Beitrag auf einen zweiten Trend: Die Städte üben eine starke Sogwirkung auf die Landbevölkerung aus. Damit wird die Landwirtschaft nicht nur als Opfer klimatischer Extreme beschrieben, sondern auch als Bereich, dem Arbeitskräfte und soziale Bindung verloren gehen.

Die Zuspitzung im Text liegt weniger in einer einzelnen Maßnahme als im Gesamtbild: Hitze, Trockenheit und Abwanderung verschärfen die Lage am Land. Der Artikel zeichnet damit ein Bild von einer Landwirtschaft, die sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich unter Druck steht.

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