Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Habsburger im Stollen und „Wiener Blut“ im Schloss

Redaktionelle Szene zum Thema „Habsburger im Stollen und „Wiener Blut“ im Schloss“

In Niederösterreich und Salzburg stehen in diesen Tagen zwei Kulturtermine mit historischem Bezug an: Im Mödlinger Luftschutzstollen läuft ab 9. August das Stationentheater „Horrible Habsburger“, im Schloss werden „Wiener Blut“ und der Blick auf die Frauen bei den Salzburger Festspielen zum Thema.

„Horrible Habsburger“ führt das Publikum durch den kilometerlangen Luftschutzstollen in Mödling. Das Stück setzt sich dabei mit dem Herrschergeschlecht der Habsburger auseinander und nimmt dessen Tabus und Legenden aufs Korn. Die Produktion ist üppig ausgestattet und als Stationentheater angelegt, das an mehreren Punkten des Stollens gespielt wird.

Der Stoff ist für das Publikum in Österreich besonders naheliegend: Die Faszination für die Habsburger ist weiterhin ungebrochen. Das Format setzt genau dort an und verbindet historische Anspielungen mit einer bewusst spielerischen Form der Darstellung.

Ein weiterer Programmpunkt der Woche ist „Wiener Blut“ im Schloss. Der Titel verweist auf einen klassischen Kulturstoff, der im passenden historischen Ambiente präsentiert wird. Damit bleibt die Woche für Kulturinteressierte stark von ortsbezogenen Formaten geprägt, die Geschichte und Aufführung eng miteinander verbinden.

Außerdem können Leserinnen und Leser beim Schwerpunkt zu Frauen-Präsenz bei den Salzburger Festspielen mitmachen. Der Aufruf richtet den Blick auf die Rolle von Frauen im Festspielprogramm und ergänzt damit die aktuellen Kulturtipps um ein Mitmachthema mit Bezug zum größten österreichischen Sommerfestival.

Die Auswahl zeigt, wie breit das kulturelle Angebot in Österreich gerade ist: vom Stationentheater im Stollen über klassische Stoffe im Schloss bis hin zu einer thematischen Beteiligung rund um Salzburg. Für Besucherinnen und Besucher ergeben sich damit mehrere Möglichkeiten, Kultur mit konkreten Orten und historischen Bezügen zu erleben.

Diesen Artikel teilen