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Praterpicknick der Symphoniker setzt auf Crossover und Gratisprogramm im Wiener Prater

Redaktionelle Szene zum Thema „Praterpicknick der Symphoniker setzt auf Crossover und Gratisprogramm im Wiener Prater“

Die Wiener Symphoniker laden am Mittwoch und Donnerstag wieder zum Prater-Picknick auf die Kaiserwiese im Wiener Prater. Das Gratiskonzert kurz vor Ferienbeginn bleibt dem bewährten Konzept treu: klassische Orchesterliteratur trifft auf populäre Gäste und ein Programm, das bewusst über die traditionellen Konzertgrenzen hinausgeht.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur ein klassisches Repertoire mit bekannten Melodien wie „Granada“, sondern auch der Crossover-Gedanke, der das Format seit Jahren prägt. Mit dieser Mischung unterscheidet sich das Prater-Picknick deutlich vom Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker vor Schloss Schönbrunn, das stärker als klassisches Großereignis inszeniert ist.

Als prominenter Gast tritt der mexikanische Tenor Rolando Villazón auf, der für einige Minuten seine Paraderolle als Nemorino aus Donizettis Oper „L’elisir d’amore“ zurückstellt. Dazu kommen Beiträge aus der heimischen Pop- und Unterhaltungsszene, die das Konzert für ein breites Publikum öffnen sollen.

Das Freiluftformat hat sich für die Symphoniker zu einem festen Termin im Wiener Kulturkalender entwickelt. Das Orchester der Stadt Wien setzt dabei auf die Kombination aus Picknick-Atmosphäre, niederschwelligem Zugang und musikalischer Vielfalt. Gerade diese Mischung macht das Ereignis zu einem der populäreren Open-Air-Angebote der Saison in Wien.

Mit dem diesjährigen Programm bleiben die Symphoniker ihrer Linie treu: Klassik soll hier nicht im Konzertsaal verharren, sondern auf der Wiese ein möglichst großes Publikum erreichen. Das Prater-Picknick verbindet damit Kulturvermittlung mit Eventcharakter – und setzt im Wiener Sommer bewusst auf leichte Zugänglichkeit statt auf Distanz.

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