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Pat Metheny mit „Side-Eye III+“ im Wiener Konzerthaus

Redaktionelle Szene zum Thema „Pat Metheny mit „Side-Eye III+“ im Wiener Konzerthaus“

Der US-Gitarrist Pat Metheny gastiert am Montag mit seinem Projekt „Side-Eye III+“ im Wiener Konzerthaus. Der 70-jährige Jazzmusiker zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen seines Fachs und kommt mit einer Formation nach Wien, die auf spontane Wechsel und flexible Besetzung setzt.

Metheny ist für einen Stil bekannt, der melodische Zugänglichkeit mit komplexer Harmonik verbindet. Gerade diese Mischung hat ihm ein breites Publikum weit über den engeren Jazz hinaus verschafft. Sein Spiel wirkt oft leichtfüßig und kontrolliert, bleibt aber in Komposition und Improvisation anspruchsvoll. Das neue Programm „Side-Eye III+“ knüpft an ein Konzept an, das Metheny in den vergangenen Jahren immer wieder weiterentwickelt hat: nicht das festgefügte Quartett, sondern ein Ensemble, das unterschiedlich besetzt werden kann und Spielraum für Variation lässt.

Der Gitarrist hat im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Formaten gearbeitet, vom Pat-Metheny-Group-Sound bis zu kleineren Besetzungen und Soloprojekten. Bekannt wurde er unter anderem für Alben, die den Jazz mit Pop, Rock und filigranen Klangflächen verbinden. Gerade diese Offenheit hat ihn über Jahrzehnte zu einer Schlüsselfigur eines Jazz gemacht, der sich nicht auf ein reines Traditionsverständnis festlegen lässt.

Für das Wiener Konzert ist damit ein Abend angekündigt, der weniger auf demonstrative Virtuosität als auf Klangfarben, Interaktion und die typische Metheny-Melodik setzen dürfte. Dass der Musiker trotz seiner langen Karriere weiter in wechselnden Projekten auftritt, zeigt auch, wie stark sein künstlerischer Ansatz auf Bewegung und Neugier angelegt ist.

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