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Montreux Jazz Festival zieht mehr als 250.000 Menschen an

Redaktionelle Szene zum Thema „Montreux Jazz Festival zieht mehr als 250.000 Menschen an“

Die 60. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals hat vom 3. bis 18. Juli mehr als 250.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Die kostenpflichtigen Veranstaltungen im renovierten Kongresszentrum erreichten im Schnitt eine Auslastung von 91 Prozent. Das Festival in der Westschweiz zog damit trotz des großen Jubiläums nicht nur ein breites Publikum an, sondern bestätigte auch seine Rolle als einer der wichtigsten internationalen Musiktreffpunkte des Sommers.

Zum Programm gehörten in diesem Jahr Auftritte von Künstlern wie Charles Lloyd und der kanadischen Sängerin Charlotte Cardin. Das Festival setzte dabei auf eine Mischung aus Jazz, Pop und verwandten Stilrichtungen, wie sie in Montreux seit Jahren üblich ist. Die diesjährige Ausgabe fand zudem erstmals wieder im sanierten Kongresszentrum statt, das einen zentralen Teil des Festivalgeländes bildet.

Montreux ist seit Jahrzehnten weit über die Schweiz hinaus ein Fixpunkt im europäischen Festivalkalender. Gegründet 1967, hat sich die Veranstaltung von einem reinen Jazzfestival zu einer breit aufgestellten Musikplattform entwickelt, ohne den Namen zu ändern. Gerade in Jubiläumsjahren wird regelmäßig darauf verwiesen, dass der Mix aus international bekannten Namen, sorgfältig kuratierten Konzerten und der Lage am Genfersee einen wesentlichen Teil der Anziehungskraft ausmacht.

Die Besucherzahl und die hohe Auslastung deuten darauf hin, dass das Festival auch in seiner 60. Ausgabe wirtschaftlich und künstlerisch gut positioniert bleibt. Für die Veranstalter ist das ein Signal, dass die Marke Montreux weiterhin belastbar ist – trotz eines Konzertmarkts, der von steigenden Kosten und einem intensiven Wettbewerb um Publikum und Stars geprägt ist.

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