Lufthansa und Austrian Airlines haben einen Bericht über angebliche Notfallpläne wegen eines Kerosin-Mangels entschieden zurückgewiesen. Ein Sprecherin der Austrian Airlines stellte klar, dass sich der Bericht auf veraltete Informationen gestützt habe.
Auslöser der Verwirrung war ein Beitrag, in dem offenbar der Eindruck entstand, die Fluglinie bereite wegen einer angespannten Treibstoffversorgung außergewöhnliche Maßnahmen vor. Nach der Richtigstellung aus dem Konzern gibt es dafür nach Angaben der Airlines keine aktuelle Grundlage. Die Darstellung habe nicht den damaligen oder aktuellen Stand abgebildet, hieß es sinngemäß aus dem Umfeld der Gesellschaft.
Für Lufthansa ist die Klarstellung auch deshalb relevant, weil der Konzern mit mehreren Drehkreuzen und Tochtergesellschaften stark auf einen verlässlichen Kraftstoffnachschub angewiesen ist. Schon der Verdacht auf Engpässe kann bei Passagieren, Reisebüros und Geschäftskunden zu Unsicherheit führen, selbst wenn operative Abläufe am Ende nicht beeinträchtigt sind.
Die Lufthansa-Gruppe gehört zu den größten Fluggesellschaften Europas und operiert im dichten Sommerflugverkehr mit hohem Kerosinbedarf. Entsprechend sensibel reagiert der Konzern auf Berichte, die den Eindruck eines Versorgungsproblems erwecken. Die aktuelle Richtigstellung zielt daher auch darauf ab, mögliche Missverständnisse rasch auszuräumen.
In der Luftfahrtbranche sind Treibstoffpreise und die Verfügbarkeit von Kerosin grundsätzlich zentrale Kosten- und Planungsfaktoren. Ob es zu regionalen Engpässen, Preisspitzen oder logistischen Problemen kommt, kann den Flugbetrieb beeinflussen. Im konkreten Fall wiesen Lufthansa und AUA jedoch den Eindruck zurück, dass kurzfristig Sondermaßnahmen nötig gewesen seien.









