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KTM Fahrrad verbucht erneut weniger Umsatz, steigert aber den Gewinn

Redaktionelle Szene zum Thema „KTM Fahrrad verbucht erneut weniger Umsatz, steigert aber den Gewinn“

Die KTM Fahrrad GmbH aus dem Innviertel hat im Wirtschaftsjahr 2024/25 erneut weniger umgesetzt. Der Umsatz sank um knapp 18 Prozent auf 384 Millionen Euro. Trotz des deutlichen Rückgangs legte das Unternehmen beim Überschuss zu: Er stieg um 6,1 Millionen Euro auf 43,1 Millionen Euro, ein Plus von 16,5 Prozent.

Damit setzt sich die Entwicklung des oberösterreichischen Fahrradherstellers fort, der im Marktumfeld zuletzt mit einem schwächeren Absatz konfrontiert war. Dass der Gewinn dennoch anstieg, deutet auf eine straffere Kostenstruktur und eine verbesserte Ertragslage hin. Für die Fahrradbranche bleibt das Umfeld allerdings anspruchsvoll: Nach dem Boom der vergangenen Jahre kämpften viele Anbieter mit höheren Lagerständen, Preisdruck und einer wieder normalisierten Nachfrage.

Fahrradmarkt unter Druck

Besonders in Europa hat sich der Markt nach den starken Pandemie-Jahren abgekühlt. Händler bauten ihre Bestände ab, Hersteller reagierten mit vorsichtigeren Produktionsplänen und teils deutlich niedrigeren Abrufen. Auch im Premiumsegment ist der Wettbewerb hart geblieben, während Kunden Kaufentscheidungen angesichts höherer Finanzierungskosten und einer insgesamt verhaltenen Konsumstimmung länger hinauszögern.

Für KTM Fahrrad ist der Umsatzrückgang damit zwar ein weiteres Warnsignal, die verbesserte Gewinnentwicklung fällt wirtschaftlich aber ins Gewicht. Sie zeigt, dass das Unternehmen trotz eines schwächeren Geschäftsvolumens profitabel geblieben ist. Im Unterschied zum gleichnamigen Motorradhersteller, der mit erheblich größeren wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat, handelt es sich bei KTM Fahrrad um ein eigenständiges Unternehmen.

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