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Kryptogeld-Wäsche: Plattform „AudiA6“ in Georgien zerschlagen

Redaktionelle Szene zum Thema „Kryptogeld-Wäsche: Plattform „AudiA6“ in Georgien zerschlagen“

Bei einer internationalen Razzia ist die mutmaßliche Geldwäsche-Plattform „AudiA6“ für Kryptowährungen zerschlagen worden. Zwei verdächtige Betreiber wurden in Georgien festgenommen. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen über den Dienst mehr als 336 Millionen Euro gewaschen worden sein.

Die Ermittler gehen davon aus, dass hinter dem Netzwerk ukrainische und russische Täter stehen. Über „AudiA6“ sollen Kriminale Kryptowährungen verschoben und in weiterer Folge in klassisches Geld umgewandelt haben. Die Plattform war demnach als eine Art Geldwäsche-Service aufgebaut, der Transaktionen verschleiern und die Herkunft der Vermögenswerte verbergen sollte.

Die Aktion reiht sich in eine Serie internationaler Zugriffe gegen kriminelle Finanzstrukturen im digitalen Raum ein. Kryptowährungen werden von Tätergruppen immer wieder genutzt, um illegale Einnahmen grenzüberschreitend und vergleichsweise rasch zu bewegen. Gerade deshalb stehen solche Dienste zunehmend im Fokus europäischer Ermittler.

Die Festnahmen in Georgien dürften nun weitere Auswertungen nach sich ziehen. Im Zentrum steht dabei, welche Geldströme über die Plattform liefen und welche Rolle mögliche Mittelsmänner oder Auftraggeber außerhalb Georgiens gespielt haben. Die Ermittlungen richten sich nach aktuellem Stand gegen ein transnationales Netzwerk, das über Jahre hinweg mit Kryptowährungen operiert haben soll.

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