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Gemeinnützige Wohnbauträger fordern mehr Mittel für mehr Neubauten

Redaktionelle Szene zum Thema „Gemeinnützige Wohnbauträger fordern mehr Mittel für mehr Neubauten“

Österreichs gemeinnützige Wohnbauträger drängen auf zusätzliche Mittel und mehr politische Unterstützung, um wieder mehr Wohnungen errichten zu können. Die Branche kritisiert, dass sie beim Wohnbau zuletzt immer stärker unter Druck geraten sei, während die Mittel aus der Wohnbauförderung in den Ländern nicht überall für den eigentlichen Zweck verwendet würden.

Nach Angaben der Gemeinnützigen sind ihre Neubauleistungen in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Als zentrale Ursache nennen sie vor allem die aus ihrer Sicht unzureichende Finanzierungsbasis: Die Wohnbauförderungsbeiträge würden in mehreren Bundesländern teilweise für andere Budgetzwecke herangezogen. Dadurch fehle Geld, das für den Neubau von leistbaren Wohnungen vorgesehen wäre.

Die gemeinnützigen Bauträger verweisen darauf, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt hoch bleibt. Gerade in Städten und regionalen Zentren sei das Angebot an leistbaren Mietwohnungen knapp, zugleich stiegen die Bau- und Finanzierungskosten. Ohne verlässliche Förderstrukturen lasse sich der Ausbau des gemeinnützigen Wohnbaus nicht im nötigen Ausmaß vorantreiben, argumentiert die Branche.

Von der Bundesregierung fordert sie daher eine Offensive für den gemeinnützigen Wohnbau. Gemeint sind damit mehr planbare Mittel, bessere Rahmenbedingungen und eine stärkere politische Priorisierung des Segments. Aus Sicht der Bauträger braucht es vor allem langfristige Verlässlichkeit, damit neue Projekte angeschoben und bestehende Vorhaben abgesichert werden können.

Der gemeinnützige Wohnbau gilt in Österreich traditionell als wichtiges Instrument, um den Mietmarkt zu stabilisieren und leistbare Wohnungen bereitzustellen. Dass die Bauträger nun weniger errichten, trifft deshalb nicht nur die Branche selbst, sondern hat auch unmittelbare Folgen für die Wohnungssuchenden. Für die Länder wächst damit der Druck, ihre Fördermittel stärker auf den Neubau auszurichten.

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