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Französischer Glücksspielkonzern bereitet sich auf Lotterie-Lizenz in Österreich vor

Redaktionelle Szene zum Thema „Französischer Glücksspielkonzern bereitet sich auf Lotterie-Lizenz in Österreich vor“

Die Neuvergabe der heimischen Lotterien rückt näher: Das neue Glücksspielgesetz befindet sich in Begutachtung, im Herbst sollen die neuen Lizenzen ausgeschrieben werden. Neben den Casinos Austria und dem US-Konzern Brightstar bringt sich nun auch ein großer französischer Glücksspielkonzern für die begehrte Konzession in Stellung.

Damit nimmt der Wettbewerb um eines der lukrativsten Stücke im österreichischen Glücksspielmarkt an Fahrt auf. Die Lotterie-Konzession gilt als besonders attraktiv, weil sie den Betrieb zentraler Glücksspielformen im Land umfasst und damit erhebliche Umsatzvolumina verspricht. Für den Bund als Eigentümer der regulierenden Strukturen steht zugleich eine Entscheidung an, die den Markt für Jahre prägen dürfte.

Der bevorstehende Vergabeprozess fällt in eine Phase, in der die Spielregeln neu geordnet werden. Mit dem Glücksspielgesetz in Begutachtung wird die Grundlage für die Ausschreibung der Lotterien geschaffen. Der Markt wird dabei nicht nur für den bisherigen Platzhirsch geöffnet, sondern zieht auch internationale Anbieter an, die sich frühzeitig positionieren wollen.

Der Einstieg eines weiteren Großspielers zeigt, wie begehrt die österreichische Konzession ist. Für Interessenten zählt neben dem Geschäftsvolumen auch die strategische Bedeutung des Marktes in der Alpenrepublik. Wer den Zuschlag erhält, sichert sich Zugang zu einem regulierten, aber stabilen und ertragsstarken Segment.

Für die Casinos Austria könnte die Ausschreibung damit zum zentralen Belastungstest werden. Der heimische Anbieter trifft auf finanzstarke internationale Konkurrenz, die sich im Zuge der Neuordnung Chancen ausrechnet. Welche Kriterien letztlich über die Vergabe entscheiden, wird sich erst im weiteren Gesetzgebungs- und Ausschreibungsprozess zeigen.

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