Die Bundesregierung hat sich auf eine Verlängerung der sogenannten Spritpreisbremse geeinigt, die Unterstützung an der Zapfsäule wird aber erneut spürbar reduziert. Der bislang vorgesehene Margeneingriff entfällt komplett, bei der Mineralölsteuer bleiben nur noch 1,7 Cent pro Liter als Subvention übrig.
Damit fällt die Entlastung für Autofahrerinnen und Autofahrer deutlich kleiner aus als bisher. Die Maßnahme soll weiterhin Preisspitzen abfedern, der staatliche Beitrag wird jedoch klar zurückgefahren. Nach den vorliegenden Angaben ist die Regelung Teil einer erneuten Einigung der Bundesregierung.
Die Spritpreisbremse war in der Vergangenheit bereits mehrfach angepasst worden. Mit der nun neuerlichen Kürzung wird der Eingriff an der Tankstelle weiter zurückgenommen, während die Verlängerung der Maßnahme zugleich sicherstellt, dass die Unterstützung nicht vollständig ausläuft.
Für den Markt bedeutet das: Die Preisbildung bleibt weiter politisch begleitet, aber mit deutlich geringerem staatlichem Mitteleinsatz. Wie sich die abgespeckte Förderung auf die Treibstoffpreise auswirken wird, hängt davon ab, wie sich Rohölpreise, Großhandel und Steueranteile in den kommenden Wochen entwickeln.









