Die irische Schauspielerin Brenda Fricker ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte ihr Agent am Mittwoch mit. Fricker wurde international vor allem als Taubenlady in „Kevin – Allein in New York“ bekannt und gewann für ihre Rolle in „Mein linker Fuß“ einen Oscar als beste Nebendarstellerin.
Fricker zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Gesichtern des irischen Films und Theaters. In ihrer Heimat galt sie als eine der angesehensten Schauspielerinnen ihrer Generation. Auch außerhalb Irlands war sie mit ihren oft stillen, aber markanten Rollen präsent, die ihr ein breites Publikum einbrachten.
Der große Durchbruch gelang ihr Anfang der 1990er-Jahre mit Jim Sheridans Drama „Mein linker Fuß“. Darin spielte sie die Mutter des an zerebraler Lähmung erkrankten Christy Brown. Für diese Leistung erhielt Fricker 1990 den Oscar und machte sich damit auch international einen Namen.
Einem noch breiteren Publikum wurde sie wenig später in der Weihnachtskomödie „Kevin – Allein in New York“ bekannt. Als Frau mit den Tauben verlieh sie dem Film eine der einprägsamsten Nebenfiguren. Die Rolle wurde über die Jahre zu einem festen Bestandteil ihrer Popularität.
Fricker arbeitete in Film, Fernsehen und auf der Bühne. Ihr Tod markiert das Ende einer langen Karriere, die vom irischen Theater über das britische Fernsehen bis nach Hollywood reichte. Mit ihr verliert die Schauspielwelt eine Darstellerin, die mit wenigen Mitteln große Wirkung erzielte.









