Die Handelskette Billa hat in Linz eine Pilotfiliale eröffnet, in der neben dem klassischen Lebensmittelsortiment auch eine eigene „Beauty Zone“ und rund 6000 Drogerieartikel angeboten werden. Der Konzern testet damit ein Verkaufskonzept, das stärker auf die Kombination von Supermarkt und erweiterten Non-Food-Angeboten setzt.
Ob sich dieses Modell im Alltag bewährt, soll sich erst im Verkaufsverhalten zeigen. Billa-Vertriebsdirektor Thomas Steingruber in Oberösterreich verweist darauf, dass die Zahlen entscheiden werden, wie Kundinnen und Kunden das neue Angebot annehmen.
Die Filiale in Linz ist damit nicht nur ein weiterer Standort, sondern ein Versuchslabor für die Ausrichtung künftiger Supermärkte. Für den Lebensmittelhändler ist der Umbau des Sortiments Teil einer breiteren Entwicklung, bei der auch an anderen Standorten gearbeitet wird.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel zusätzlicher Bedarf sich mit einem Supermarkt abdecken lässt, ohne das Kerngeschäft mit Lebensmitteln aus dem Blick zu verlieren. Mit der Testfiliale prüft Billa, ob Kundinnen und Kunden die erweiterte Auswahl an Pflege- und Drogeriewaren im Nahversorgungsformat annehmen.









