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Bachmann-Preis: Christoph Szalay sorgt am dritten Lesetag für Gesprächsstoff

Redaktionelle Szene zum Thema „Bachmann-Preis: Christoph Szalay sorgt am dritten Lesetag für Gesprächsstoff“

Am dritten Lesetag des Bachmann-Preises in Klagenfurt hat am Samstag der steirische Autor Christoph Szalay für den stärksten Eindruck aus österreichischer Sicht gesorgt. Seine Lesung wurde im Wettbewerb positiv aufgenommen, während die Resonanz auf Wolfgang Popp deutlich verhaltener ausfiel.

Der Bachmann-Preis, einer der wichtigsten literarischen Wettbewerbe im deutschsprachigen Raum, läuft auch heuer wieder mit mehreren Lesungen und anschließenden Diskussionen der Jury. Nach zwei Tagen mit teils kontrovers aufgenommenen Texten blieb auch der Samstag nicht ohne Nebenhandlung: Bereits zum Auftakt hatte eine Debatte über mögliche textliche Anleihen in einem Beitrag von Caroline Rosales für Unruhe gesorgt. Der Bewerbs-Notar bewertete den Text als statutenkonforme literarische Bearbeitung.

Im Mittelpunkt des dritten Lesetags stand dennoch die Literatur selbst. Szalay überzeugte mit seinem Beitrag und setzte aus österreichischer Sicht einen Akzent, der im Wettbewerb positiv auffiel. Popp stieß mit seiner Lesung auf zurückhaltendere Reaktionen. Damit setzte sich das Muster der ersten Tage fort, an denen einzelne Texte stark diskutiert und unterschiedlich bewertet wurden.

Der Bachmann-Preis gilt seit Jahren als Seismograf für Tendenzen in der Gegenwartsliteratur. Die Lesungen in Klagenfurt werden live von einer Jury begleitet und lösen regelmäßig Debatten über Sprache, Form und literarische Verfahren aus. Auch in diesem Jahr zeigt sich: Neben der Frage nach den stärksten Texten prägen formale Grenzfälle und Diskussionen über Originalität den Wettbewerb ebenso wie die eigentlichen Lesungen.

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