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Airbus prüft 16 A380 nach entdeckten Rissen an den Flügeln

Redaktionelle Szene zum Thema „Airbus prüft 16 A380 nach entdeckten Rissen an den Flügeln“

Airbus lässt 16 Flugzeuge vom Typ A380 untersuchen, nachdem bei Routinekontrollen Risse an Flügeln entdeckt worden waren. Betroffen sind Maschinen der Fluggesellschaften Emirates und Qantas, wobei der Großteil der überprüften Jets aus der Flotte von Emirates stammt.

Die betroffenen A380 wurden im regulären Wartungsbetrieb kontrolliert. Nach den dabei festgestellten Schäden reagiert der europäische Flugzeugbauer mit einer erneuten Prüfung mehrerer Maschinen dieses Typs. Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt und bleibt für einzelne Langstreckenairlines trotz des Produktionsendes weiterhin ein zentraler Bestandteil der Flotte.

Großteil der Flugzeuge bei Emirates im Einsatz

Emirates betreibt weltweit mit Abstand die größte A380-Flotte und setzt den Vierstrahler vor allem auf stark nachgefragten Langstreckenverbindungen ein. Auch Qantas zählt zu den A380-Betreibern, nutzt das Muster aber in deutlich kleinerem Umfang. Die jetzt angeordneten Überprüfungen betreffen damit zwei der wichtigsten Langstreckenkunden des europäischen Herstellers.

Risse an tragenden oder haltragenden Bauteilen sind bei Verkehrsflugzeugen immer ein Thema für die Wartung, weil sie im Zweifel zu weitergehenden Inspektionen oder Reparaturen führen können. Dass Airbus den Fall nun auf 16 Maschinen ausweitet, zeigt, dass der Hersteller die bei den Kontrollen entdeckten Befunde ernst nimmt und die Sicherheit der Flotte absichern will.

Der A380 gilt trotz seiner Größe und Reichweite als technisch anspruchsvoll im Betrieb. Für Airlines, die das Modell weiterhin einsetzen, sind verlässliche Wartungszyklen entscheidend. Jede zusätzliche Überprüfung kann daher auch Auswirkungen auf die Einsatzplanung einzelner Maschinen haben.

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