In Teilen Österreichs ist wegen der anhaltenden Hitzewelle die höchste Warnstufe angekündigt worden. Für das Wochenende werden in allen Landeshauptstädten Temperaturen von über 35 Grad erwartet. Auch in weiten Teilen Europas hält die extreme Hitze an.
Die Warnung fällt in eine Phase, in der sich die Hitze über mehrere Länder ausdehnt und vor allem in den Städten die Belastung steigt. Besonders betroffen sind Regionen, in denen die Temperaturen über Tage hoch bleiben und die Nächte kaum Abkühlung bringen. Das erhöht die gesundheitliche Belastung für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen.
Temperaturen über 35 Grad in allen Landeshauptstädten
Nach den vorliegenden Angaben sollen am Wochenende in sämtlichen Landeshauptstädten mehr als 35 Grad erreicht werden. Damit verschärft sich die Lage auch in dicht bebauten Gebieten, in denen sich Hitze besonders lange hält. Die Belastung dürfte sich dort vor allem in den Mittags- und Nachmittagsstunden zuspitzen.
Die extremen Temperaturen treffen auf eine europaweit auffällige Hitzelage. In mehreren Teilen des Kontinents steht der Sommer bereits unter dem Eindruck von Hitzeperioden, die Infrastruktur, Energieversorgung und Gesundheitssysteme zusätzlich fordern können. In einzelnen Regionen werden dadurch auch Warnsysteme hochgefahren.
Belastung für Bevölkerung und Infrastruktur
Bei solchen Wetterlagen rücken vor allem der Schutz vor Überhitzung und die Versorgung mit ausreichend Wasser in den Vordergrund. Für Städte bedeutet die Kombination aus hohen Tageswerten und warmen Nächten ein besonderes Risiko, weil sich Gebäude und versiegelte Flächen stark aufheizen. Auch im öffentlichen Raum kann die Belastung rasch steigen.
Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die Hitzewelle nicht auf Österreich beschränkt ist, sondern sich über große Teile Europas erstreckt. Die Lage bleibt damit für viele Länder ein Thema, in denen die Temperaturen deutlich über dem saisonalen Durchschnitt liegen. Für das Wochenende deutet sich vor allem in Österreich eine besonders heiße Phase an.









