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Wie Autofahrer in Österreich den Spritverbrauch spürbar senken können

Redaktionelle Szene zum Thema „Wie Autofahrer in Österreich den Spritverbrauch spürbar senken können“

Wer in Österreich beim Tanken sparen will, kann mit dem Fahrstil mehr erreichen als mit dubiosen Zusatzprodukten. Entscheidend sind vorausschauendes Fahren, ein möglichst gleichmäßiges Tempo und das frühe Nutzen der Motorbremse. Versprechen, den Verbrauch mit technischen Wundermitteln oder Zusätzen deutlich zu senken, halten einer fachlichen Prüfung in der Regel nicht stand.

Der größte Hebel liegt im Alltag am Lenkrad. Häufiges starkes Beschleunigen und abruptes Bremsen treiben den Verbrauch nach oben. Wer früh vom Gas geht, den Verkehrsfluss beobachtet und unnötige Lastwechsel vermeidet, kann den Kraftstoffbedarf merklich reduzieren. Auch im Stadtverkehr zahlt sich ruhiges Fahren aus, weil Stop-and-go besonders viel Sprit kostet.

Ebenso wichtig ist die richtige Nutzung des Motors. Beim Bergabfahren oder beim Heranrollen an eine rote Ampel hilft die Motorbremse, weil dabei im Schubbetrieb kaum oder gar kein Kraftstoff eingespritzt wird. Auf längeren Strecken wirkt sich zudem eine angepasste Geschwindigkeit aus: Schon wenige Kilometer pro Stunde weniger können den Verbrauch senken, vor allem auf Autobahnen.

Zusätzliche Einsparungen bringen einfache Maßnahmen ohne technische Versprechen. Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Rollwiderstand, unnötiger Ballast kostet ebenfalls Energie. Wer Dachboxen, Fahrradträger oder andere Aufbauten nach der Fahrt entfernt, verringert den Luftwiderstand. Auch Klimaanlage und andere elektrische Verbraucher erhöhen den Verbrauch, vor allem bei kurzen Fahrten.

Von Produkten, die mit Magneten, Kapseln, Aufsätzen oder speziellen Flüssigkeiten einen niedrigeren Verbrauch versprechen, raten Fachleute seit Jahren ab. Solche Hilfsmittel ändern an der grundlegenden Verbrennung im Motor nichts. Wer sparen will, fährt mit einem gepflegten Auto, richtigem Reifendruck und einem ruhigen Stil meist besser als mit teuren Zusätzen.

Gerade angesichts schwankender Spritpreise bleibt effizientes Fahren für viele Autofahrer ein unmittelbares Kostenargument. Im Alltag sind es meist keine großen Umstellungen, sondern kleine Gewohnheiten, die den Unterschied machen: früh hochschalten, gleichmäßig fahren, vorausschauend rollen lassen und unnötige Fahrten vermeiden.

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