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Urs Lehmann tritt als FIS-Geschäftsführer zurück

Redaktionelle Szene zum Thema „Urs Lehmann tritt als FIS-Geschäftsführer zurück“

Urs Lehmann ist mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer des Ski-Weltverbands FIS zurückgetreten. Der Abgang kommt wenige Tage vor dem FIS-Kongress, bei dem das Präsidium neu gewählt werden soll.

Lehmann hatte das Amt erst vor kurzem übernommen. Sein Rücktritt dürfte die ohnehin angespannte Lage im Verband weiter zuspitzen, denn im Hintergrund gibt es seit Längerem Spannungen zwischen ihm und FIS-Präsident Johan Eliasch. Lehmann galt als eine der wichtigsten Führungspersonen in der Verbandsarbeit und war in die laufenden Reform- und Strukturfragen eingebunden.

Als möglicher Auslöser gelten neben dem Konflikt mit Eliasch auch finanzielle Bedenken. In der Führung des Weltverbands geht es seit Monaten um die strategische und wirtschaftliche Ausrichtung, dazu kommen Diskussionen über Machtverhältnisse und Zuständigkeiten innerhalb der FIS. Der Rücktritt erfolgt damit in einer Phase, in der der Verband vor wichtigen personellen Entscheidungen steht.

Lehmann, früher Präsident des Schweizer Ski-Verbandes, war bei der FIS in einer Schlüsselrolle tätig. Sein Abgang wenige Tage vor dem Kongress erhöht den Druck auf die Organisation, zumal die Wahl des Präsidiums die künftige Linie des Verbandes prägen dürfte. Die FIS ist für die großen Disziplinen im Ski- und Snowboardsport zuständig und damit eine der wichtigsten internationalen Sportorganisationen im Wintersport.

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