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Wöber nach Schalke-Wechsel: „Am Anfang flossen Tränen“

Redaktionelle Szene zum Thema „Wöber nach Schalke-Wechsel: „Am Anfang flossen Tränen““

Maximilian Wöber hat seinen Wechsel zum FC Schalke 04 mit Erleichterung aufgenommen. Der 28-jährige Innenverteidiger, der im Trainingslager im Stubaital sprach, unterschrieb bei den Gelsenkirchnern einen Einjahresvertrag und kommt ablösefrei, nachdem sein Kontrakt bei Leeds United aufgelöst wurde.

Für den Wiener endet damit ein schwieriges Jahr in England. Wöber sagte, das „Kapitel Leeds“ habe er zwar schon länger hinter sich gewusst, die Suche nach einem neuen Verein habe sich aber dennoch als kompliziert erwiesen. „Wenn dann alle in die Vorbereitung reinstarten, wird man ein bisschen unrund“, schilderte er die Situation rund um die Wochen ohne Klarheit. Auch privat habe die Hängepartie belastet, sagte Wöber mit Blick auf seinen kleinen Sohn und seine Frau, die wissen wollten, wie es weitergeht.

Als die Gespräche mit Schalke vor rund eineinhalb Wochen begonnen hätten, sei man „sofort Feuer und Flamme“ gewesen. Der Wechsel kam für Wöber nach eigener Darstellung genau zum richtigen Zeitpunkt. „Viel besser hätte es jetzt nicht laufen können für mich, nach diesem Jahr“, sagte er. Schalke bietet ihm nun die Möglichkeit, nach einer Saison mit wenig Einsatzzeit neu anzugreifen.

Besonders schwer sei für ihn das verpasste WM-Ticket gewesen. Wöber hatte die Weltmeisterschaft als große Motivation für das vergangene Jahr gesehen, ehe ihn zuletzt eine kleine Verletzung ausbremste. „Dann war der Traum vorbei“, sagte er. Der endgültige Moment des Ausscheidens sei emotional gewesen: „Am Anfang war es sehr hart. Als es endgültig war, sind einige Tränen geflossen.“

Trotz des Rückschlags verweist Wöber auch auf seinen Beitrag in der Qualifikation. Dort habe er seinen Teil geleistet, wenn auch nur in zwei Spielen. Für den Verteidiger soll nun der Neustart auf Schalke im Vordergrund stehen – nach einem Jahr, das sportlich wie persönlich von Unsicherheit geprägt war.

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