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Trump und Xi treffen in Peking aufeinander – freundliche Worte, klare Warnung bei Taiwan

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Mit militärischen Ehren, rotem Teppich und viel gegenseitigem Lob haben Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump in Peking ihren zweitägigen Gipfel eröffnet. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten auf chinesischem Boden seit fast einem Jahrzehnt. Im Zentrum des Treffens stand neben den Handelsstreitigkeiten vor allem Taiwan: Xi machte dort deutlich Druck.

Vor dem Himmelstempel im Herzen der chinesischen Hauptstadt ignorierte Trump die Zurufe von Journalisten, die ihn nach Gesprächen über Taiwan fragten. Auch Xi reagierte während des öffentlichen Auftritts nicht darauf. Für die Weltöffentlichkeit war der Termin dennoch ein politisches Signal: In Peking trafen am Donnerstag die beiden derzeit mächtigsten Männer der Welt zusammen.

Trump zeigte sich bei seinem Auftritt sichtlich angetan. China sei „wunderbar“, Xi eine „großartige Führungspersönlichkeit“, sagte er. Es sei überhaupt „eine Ehre, Ihr Freund zu sein“. Der Empfang mit Jubel, Fähnchen und Blumen stand dem damaligen Besuch im Jahr 2017 in nichts nach, als Trump bereits in seiner ersten Amtszeit in die Volksrepublik gereist war.

Auch Xi suchte zunächst die versöhnliche Tonlage. „Wir sollten Partner und nicht Rivalen sein“, sagte er in seiner Rede. Er sei überzeugt, dass die gemeinsamen Interessen größer seien als die Differenzen. Der Erfolg beider Länder sei für das jeweils andere eine Chance.

Nach dem öffentlichen Protokollteil schlossen sich die Türen zur Großen Halle des Volkes. Dort rückte rasch Taiwan in den Mittelpunkt. China beansprucht die demokratisch regierte Insel für sich und hat in der Vergangenheit immer wieder politischen Druck auf ihre internationale Stellung gemacht. Nach den Angaben zum Treffen machte Xi in dieser Frage nun erneut Druck.

Das Treffen steht auch im Zeichen des Handelskonflikts zwischen beiden Ländern. Trump hatte im vergangenen Jahr einen massiven Zollkrieg mit Peking ausgelöst. Umso stärker war die Symbolik des Auftritts in der chinesischen Hauptstadt: freundliche Worte vor laufenden Kameras, dann die klaren politischen Spannungen hinter verschlossenen Türen.

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