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Salzburger Festspiele mit verschärftem Sicherheitskonzept eröffnet

Redaktionelle Szene zum Thema „Salzburger Festspiele mit verschärftem Sicherheitskonzept eröffnet“

Bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele am Sonntag setzt die Polizei auf ein deutlich verschärftes Sicherheitskonzept. Nach der Störaktion von Pro-Palästina-Aktivisten im Vorjahr wurden die Abläufe technisch, organisatorisch und personell nachgeschärft. Einsatzkräfte sollen vor allem beim Einlass präsent sein, auch Drohnen kommen zum Einsatz.

Die Festspiele selbst sind für die Zutrittskontrollen und das Hausrecht zuständig. Die Polizei unterstützt nach Angaben von Landespolizeidirektor Bernhard Rausch mit Beamten „in Sichtweite“ und hält sich damit bewusst im Hintergrund, bleibt aber verfügbar, falls es zu Zwischenfällen kommt. Nach außen sichtbar sollen sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte sein.

Rausch bezeichnete die Gefährdungslage angesichts der geopolitischen Entwicklung als „abstrakt hoch“, verwies aber auf keine konkreten Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung der Festspiele. Über die genaue Personalstärke macht die Polizei vorab keine Angaben. Nach seinen Worten seien aber jedenfalls „ausreichend viele“ Kräfte im Einsatz. Darunter befinden sich auch Spezialkräfte der Cobra sowie Beamte des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung.

Im Vorjahr war es bei der Eröffnung zu einer spektakulären Unterbrechung gekommen: Schwarz gekleidete Aktivisten stürmten auf die Bühne der Felsenreitschule, während SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler seine Rede hielt. Auf Transparenten war „Stoppt den Völkermord“ zu lesen, die Aktivisten riefen „Blut an euren Händen“. Die Sicherheitsbehörden haben diesen Vorfall laut Rausch ausgewertet und daraus Handlungsanleitungen für heuer entwickelt.

Die Festspiele zählen zu den größten Kulturereignissen des Landes und stehen auch heuer unter besonderer Beobachtung. Mit der verstärkten Polizeipräsenz und den technischen Kontrollen will man verhindern, dass es erneut zu einer Störung der Eröffnung kommt. Gleichzeitig soll der Ablauf für Gäste und Mitwirkende so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

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