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Trilety in Hallein soll geschlossen werden

Redaktionelle Szene zum Thema „Trilety in Hallein soll geschlossen werden“

Der Masseverwalter der insolventen Trilety GmbH in Hallein hat die Schließung des Betriebs beantragt. Nach der Anzeige reicht das vorhandene Vermögen nicht aus, um die laufenden Masseforderungen vollständig zu bedienen. Für die Traditionsfirma verschärft sich damit die Lage weiter.

Trilety ist in Hallein seit Jahren als regional verankerter Betrieb bekannt. Mit dem nun beantragten Ende des laufenden Geschäftsbetriebs steht nicht nur die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel, sondern auch die Frage, wie die Verwertung der verbliebenen Vermögenswerte abgewickelt wird. Im Insolvenzverfahren gilt die Sicherung der Masseforderungen als zentral, weil daraus unter anderem Kosten des Verfahrens und laufende Verpflichtungen bedient werden müssen.

Schließung wegen fehlender Mittel

Der entscheidende Punkt ist die Finanzlage nach Ansicht des Masseverwalters: Das vorhandene Vermögen der Gesellschaft genügt demnach nicht, um die offenen Forderungen in der Insolvenz vollständig zu decken. In solchen Fällen wird eine Fortführung des Betriebs wirtschaftlich kaum noch darstellbar. Mit dem Antrag auf Schließung wird der Betrieb auf eine geordnete Abwicklung statt auf eine Sanierung ausgerichtet.

Für die betroffenen Beschäftigten bedeutet das in der Regel zusätzliche Unsicherheit über ihre Jobs und über den weiteren Ablauf im Verfahren. Welche Schritte im Detail folgen, hängt nun von der Entscheidung im Insolvenzverfahren und von der weiteren Verwertung der Masse ab. Für Hallein ist es jedenfalls ein weiterer Einschnitt, weil mit Trilety ein traditionsreicher Name aus dem lokalen Wirtschaftsleben wegfallen könnte.

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