Vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Arsenal hat die US-Band The Killers in Budapest die offizielle Kick-off-Show gestaltet. Der Auftritt fand im Vorfeld des Endspiels statt, das zu den größten Einzeltermine im europäischen Klubfußball zählt.
Die Show reiht sich in eine Entwicklung ein, die die UEFA seit Jahren vorantreibt: Das Finale soll nicht nur sportlich, sondern auch als inszeniertes Großereignis funktionieren. Dafür werden vor dem Anpfiff regelmäßig Musik-Acts eingebunden, die ein breites Publikum ansprechen und den Rahmen des Spiels erweitern sollen. The Killers, seit mehr als zwei Jahrzehnten international erfolgreich, gehören zu jenen Bands, die mit stadiontauglichem Poprock für eine solche Bühne prädestiniert sind.
Gerade im Umfeld eines Endspiels wie PSG gegen Arsenal ist der musikalische Auftakt mehr als bloßes Rahmenprogramm. Das Finale wird weltweit in Dutzenden Ländern übertragen und erreicht ein Publikum, das weit über die klassischen Fußballfans hinausgeht. Die Musikshow ist damit auch Teil der globalen Vermarktung des Wettbewerbs. Für die Veranstalter zählt neben dem sportlichen Ereignis zunehmend die Inszenierung als TV-Spektakel.
In Budapest wurde damit vor dem sportlichen Höhepunkt der Ton gesetzt. The Killers lieferten den Auftakt für einen Abend, an dem nicht nur der Sieger der Champions League ermittelt wurde, sondern auch die große Show rund um das Finale ihren Platz hatte. Für Spieler und Trainer bleibt der Fokus naturgemäß auf dem Spiel – für die Organisatoren ist der Auftritt prominenter Musiker inzwischen ein fixer Bestandteil des Finalabends.









