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Tesla will Produktion in Grünheide weiter hochfahren und 1.000 Stellen schaffen

Redaktionelle Szene zum Thema „Tesla will Produktion in Grünheide weiter hochfahren und 1.000 Stellen schaffen“

Tesla will die Produktion in seinem Werk in Grünheide bei Berlin erneut ausweiten. Ab Oktober soll das Volumen auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche steigen, zugleich plant der US-Elektroautobauer nach eigenen Angaben die Einstellung von 1.000 weiteren Beschäftigten. Die Ankündigung wurde auf einer Betriebsversammlung gemacht.

Für den Standort wäre das der nächste Ausbauschritt innerhalb weniger Monate. Schon bisher hatte Tesla die Kapazitäten in Brandenburg mehrfach angepasst, um die Fertigung der Modelle für den europäischen Markt zu erhöhen. Mit der nun avisierten Steigerung um ein Fünftel würde das Werk näher an eine höhere Auslastung heranrücken.

Grünheide ist das einzige Tesla-Werk in Europa und damit für die Versorgung des Kontinents strategisch wichtig. Der Standort war von Beginn an ein politisch und wirtschaftlich aufgeladener Investitionsfall: Für Brandenburg hängen daran mehrere tausend Arbeitsplätze, für Tesla die Nähe zu einem der wichtigsten Automärkte des Unternehmens.

Die geplante Aufstockung der Belegschaft dürfte auch mit den Produktionszielen zusammenhängen. Mehr Fahrzeuge pro Woche bedeuten in der Praxis zusätzlichen Bedarf in Montage, Logistik und Qualitätssicherung. Tesla nennt in solchen Zusammenhängen regelmäßig Personalaufbau als Voraussetzung für höhere Stückzahlen.

Der Ausbau kommt in einer Phase, in der der US-Konzern international unter Druck steht. Tesla kämpft seit Monaten mit verschärftem Wettbewerb auf dem Elektroautomarkt, insbesondere in Europa und China. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seine Fertigung effizienter zu machen und die Auslastung einzelner Werke zu erhöhen.

Für den Standort Grünheide ist die Nachricht auch deshalb bedeutsam, weil sie auf ein dauerhaft höheres Produktionsniveau hindeutet. Ob Tesla die geplante Steigerung wie angekündigt ab Oktober tatsächlich umsetzen kann, hängt nun vor allem davon ab, wie rasch Personal, Zulieferung und Fertigungsabläufe auf die höheren Stückzahlen eingestellt werden.

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