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Söndergaard setzt bei ÖFB-Frauen auf bewährten Kader

Redaktionelle Szene zum Thema „Söndergaard setzt bei ÖFB-Frauen auf bewährten Kader“

ÖFB-Teamchef Lars Söndergaard hat für die nächsten Spiele in der WM-Qualifikation auf große Veränderungen verzichtet. Der dänische Trainer nominierte bei seinem ersten Kader für das Frauen-Nationalteam weitgehend jene Spielerinnen, die schon zuletzt im Aufgebot standen. Überraschungen blieben damit aus, auch Stürmerin Nicole Billa kehrt zurück.

Für die Österreicherinnen ist die Ausgangslage in der Qualifikation allerdings angespannt. Nach vier Partien hält das Team bei nur einem Punkt. Am 5. Juni wartet mit dem Heimspiel gegen Slowenien am Sport-Club-Platz in Wien-Hernals ein Schlüsselspiel, bevor es in weiterer Folge auch gegen Norwegen geht.

Söndergaard begründete seine Auswahl damit, dass er jene Spielerinnen aufbiete, die er für die Besten halte. Zugleich verwies er auf zahlreiche Gespräche seit seinem Amtsantritt vor knapp zwei Wochen. Auf dem Platz kenne er seine Mannschaft erst teilweise, bei der Zusammenstellung habe er sich aber stark an den vergangenen Aufgeboten orientiert.

Die Rückkehr von Billa ist eine der wenigen personellen Neuerungen. Die Angreiferin, die zuletzt beim VfB Stuttgart im Einsatz war, gilt weiter als verlässlichste Offensivkraft. Gerade in den anstehenden Spielen gegen Slowenien und Norwegen könnte ihre Torgefahr für das ÖFB-Team entscheidend sein.

Vorsichtig optimistisch äußerte sich Söndergaard auch zu mehreren zuletzt verletzten Leistungsträgerinnen. Lilli Purtscheller soll in den kommenden Wochen wieder mit dem Team trainieren, steht für die aktuelle Qualifikation aber noch nicht zur Verfügung. Sarah Zadrazil wird nach ihrem Kreuzbandriss vorerst nur in Sonderrolle zum Team stoßen. Für das Play-off im Herbst zeichnet sich bei ihr ebenso eine Rückkehr ab wie bei Marie-Therese Höbinger und Torfrau Manuela Zinsberger.

Der neue Teamchef setzt damit zunächst auf Kontinuität und auf jene Spielerinnen, die Österreich noch im Rennen halten sollen. Für das Nationalteam geht es nach dem Fehlstart vor allem darum, den Anschluss in der Gruppe nicht zu verlieren.

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