Die österreichische Regisseurin Sandra Wollner hat mit ihrem Film „Everytime“ in Cannes die Sektion Un Certain Regard gewonnen. Der Hauptpreis der Nebenschiene, die als zweitwichtigste Wettbewerbskategorie des Festivals gilt, ging damit an das Trauerdrama mit Birgit Minichmayr.
Wollner setzte sich bei den 79. Filmfestspielen von Cannes mit ihrem dritten Spielfilm durch. Die 1983 in Leoben geborene Filmemacherin, die heute in Berlin lebt, hatte bereits mit „Das unmögliche Bild“ und „The Trouble with Being Born“ internationale Aufmerksamkeit erregt.
Un Certain Regard ist traditionell der Bereich des Festivals, in dem eigenwillige, formal auffällige oder neue filmische Handschriften besonders sichtbar werden. Ein Sieg dort gilt für Regisseurinnen und Regisseure oft als deutliches Signal weit über Cannes hinaus.
Die Preisentscheidung in Un Certain Regard fiel am Freitagabend. Die Auszeichnungen des Hauptwettbewerbs der 79. Ausgabe sollten erst am Samstagabend bekanntgegeben werden.









