Rapid Wien steht nach einem 1:2 im Play-off-Hinspiel bei der SV Ried vor dem ersten Verpassen eines Europacup-Startplatzes seit 2019. Die Hütteldorfer gerieten im Innviertel früh in Rückstand, kamen zwischenzeitlich zwar zum Ausgleich, mussten aber nur zwei Minuten später den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen.
Damit hat Rapid vor dem Rückspiel eine heikle Ausgangsposition. Nur ein Sieg würde die Grün-Weißen noch im Rennen um die Teilnahme am Europacup halten. Für den Klub wäre ein Scheitern sportlich und auch wirtschaftlich spürbar, weil internationale Spiele in der Regel zusätzliche Einnahmen und mehr Planungssicherheit bringen.
Ried nutzte die Chancen im Heimspiel konsequent und verschaffte sich einen knappen, aber wertvollen Vorsprung für das zweite Duell. Rapid dagegen zahlte in einer Phase, in der im Play-off jeder Fehler schwer wiegt, für die kurze Unordnung nach dem Ausgleich.
Für die Wiener geht es nun im Rückspiel nicht nur um einen Titelkampf im nationalen Saisonfinale, sondern um die Fortsetzung einer Serie: Seit 2019 war Rapid regelmäßig international vertreten. Das drohende Aus in der Europa-Qualifikation würde diese Entwicklung vorerst unterbrechen.









