Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Personalplan 2028 sieht 439 weniger Planstellen im Bundesdienst vor

Redaktionelle Szene zum Thema „Personalplan 2028 sieht 439 weniger Planstellen im Bundesdienst vor“

Im Bundesdienst sollen 2028 insgesamt 439 Planstellen wegfallen. Betroffen sind vor allem das Finanz- und das Verteidigungsressort, wie aus dem Personalplan für das Doppelbudget hervorgeht.

Die Kürzungen sind Teil der von der Bundesregierung vorgelegten Budgetplanung bis 2028. Mit dem Personalplan wird festgelegt, wie viele Planstellen den Ressorts für den Bund zur Verfügung stehen. Der Abbau fällt damit in eine Phase, in der die Regierung auf Sparmaßnahmen setzt, um die Staatsfinanzen zu konsolidieren.

Besonders sensibel ist der Rückgang im Bereich der Sicherheit und der Verwaltung. Das Verteidigungsressort zählt zu jenen Bereichen, in denen Personalbedarf und Budgetdruck seit Jahren gegeneinanderstehen. Auch im Finanzressort bedeutet weniger Personal, dass Aufgaben mit einem kleineren Stellenrahmen bewältigt werden müssen.

Der Personalabbau betrifft nicht nur einzelne Dienststellen, sondern den Bund als Ganzes. Planstellen sind die Grundlage dafür, wie viele Beamte und Vertragsbedienstete in einem Ressort eingesetzt werden können. Werden sie gestrichen, sinkt der Spielraum für Neueinstellungen und Nachbesetzungen.

Die Regierung hatte das Doppelbudget bereits mit dem Ziel präsentiert, die Ausgaben zu bremsen und Spielräume im Budget zu schaffen. Der Personalplan ist dabei ein zentraler Hebel, weil Personalkosten einen erheblichen Teil der laufenden Ausgaben des Bundes ausmachen.

Diesen Artikel teilen