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Papst Leo XIV. feiert Messe in Barcelonas Sagrada Família

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Papst Leo XIV. hat in Barcelona eine Messe in der Sagrada Família gefeiert und danach das Kreuz auf dem 172,5 Meter hohen Christusturm gesegnet. Damit setzte der Pontifex auf seiner Spanienreise ein starkes Zeichen in einer der bekanntesten katholischen Kirchenbauten Europas.

Der Besuch in der von Antoni Gaudí entworfenen Basilika fiel mit einem seltenen Auftritt des Papstes an einem Ort zusammen, der seit Jahren nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle und politische Symbolkraft besitzt. Die Sagrada Família gilt als eine der wichtigsten Touristenattraktionen Spaniens und als Prestigeprojekt der Stadt Barcelona. Der Christusturm ist nach Angaben aus dem Umfeld der Basilika der höchste Kirchturm der Welt.

Leo XIV. verband den Gottesdienst mit einem kurzen, persönlichen Seitenhieb auf den Fußball. Der Papst bekannte sich als Anhänger von Real Madrid und setzte damit einen Kontrast zu Barcelona, wo der Fußballklub FC Barcelona für viele Menschen identitätsstiftend ist. Solche Gesten des Pontifex werden in Spanien genau registriert, weil der erste US-amerikanische Papst weltweit auf großes Interesse stößt.

Die Reise nach Spanien ist für Leo XIV. auch außenpolitisch und kirchlich bedeutsam. Der Papst sucht bei öffentlichen Auftritten immer wieder Nähe zu den Gläubigen, ohne die symbolische Strahlkraft solcher Orte zu überhöhen. Mit der Messe in der Sagrada Família und dem Segen für das Kreuz auf dem Christusturm rückte er die Verbindung von Tradition, katholischer Präsenz und internationaler Wahrnehmung in den Mittelpunkt.

Die Kirche in Barcelona bleibt damit nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Ort, an dem sich die globale Reichweite des Papstamts zeigt. Für die spanische Kirche und die Stadt ist der Besuch zugleich eine Anerkennung eines Bauwerks, das seit Jahrzehnten im Spannungsfeld von Glauben, Kultur und Tourismus steht.

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