Sebastian Ofner ist bei den French Open in der ersten Runde ausgeschieden. Der 30-jährige Steirer unterlag am Dienstag in Paris dem an Nummer 17 gesetzten Luciano Darderi nach 2:19 Stunden mit 6:7(5), 2:6, 3:6. Damit ist im Einzel kein Österreicher mehr im Turnier.
Ofner hatte gegen den Italiener, der als klarer Favorit ins Match ging, zunächst gut dagegengehalten. Im ersten Satz ließ der Steirer bis zum 4:4 sechs Breakchancen ungenutzt, ehe Darderi auf 5:4 stellte. Ofner machte mit zwei Doppelfehlern in Folge mit und kassierte das erste Break, holte sich zwar sofort das Rebreak zum 5:5, verlor den Durchgang aber schließlich im Tiebreak mit 5:7.
Auch im zweiten Satz fand Ofner zwischenzeitlich zurück ins Spiel. Nach einem 0:2-Rückstand stellte er auf 2:2, gab danach aber erneut seinen Aufschlag zum 2:4 ab. Eine Chance zum 3:4 blieb ungenutzt, danach war die Partie weitgehend entschieden. Darderi zog in der Folge ohne größere Probleme davon und verwertete nach knapp zweieinhalb Stunden seinen ersten Matchball.
Für Ofner ist das Ergebnis auch im Hinblick auf die Weltrangliste bitter. Der Steirer, der sich zuletzt wieder an die Top 100 herangearbeitet hatte, verpasst mit dem frühen Aus in Roland Garros vorerst den erhofften Sprung zurück in diese Region und wird sich in der Rangliste wieder nach unten orientieren müssen.
Österreichs Bilanz in Paris fällt damit ernüchternd aus. Nach dem Aus von Ofner ist bei den French Open kein heimischer Spieler mehr im Einzelbewerb vertreten. Das gilt auch für Qualifikant Jurij Rodionov, der bereits am Vortag ausgeschieden war.









