Österreichs Eishockey-Nationalteam hat am Dienstag um 16.20 Uhr im Spiel gegen den Weltmeister noch eine letzte Chance auf das Viertelfinale der WM in der Schweiz. Teamchef Roger Bader sprach vor der Partie von der Hoffnung auf „ein großes Spiel“ – und davon, dass sein Team dafür den Favoriten stürzen muss.
Die Ausgangslage ist klar: Nur mit einem Sieg gegen den Titelträger bleibt Österreich im Rennen um den Sprung in die K.-o.-Phase. Für das Team ist die Begegnung damit weit mehr als ein reguläres Gruppenspiel. Es geht um den erstmaligen Einzug in die Runde der letzten Acht bei dieser WM.
Bader setzt dabei auf die Mischung aus Disziplin, Einsatz und einem guten Start in die Partie. Gegen einen Weltmeister braucht es aus österreichischer Sicht eine nahezu fehlerfreie Leistung, um überhaupt in Reichweite eines überraschenden Erfolgs zu kommen. Genau darauf zielt auch die Ansage des Teamchefs ab: Österreich will sich nicht auf Rechenspiele verlassen, sondern die Chance auf dem Eis erzwingen.
Die WM in der Schweiz hat für das österreichische Team bereits mehrere enge und intensive Spiele gebracht. Dass die Mannschaft am letzten Gruppenspieltag noch immer eine realistische Möglichkeit auf das Viertelfinale hat, unterstreicht die Entwicklung des Teams in den vergangenen Jahren. Ein Erfolg gegen den Weltmeister würde diesen Trend bestätigen und zugleich eines der größten Ergebnisse der jüngeren heimischen Eishockey-Geschichte bedeuten.
Für Österreich ist die Partie auch deshalb besonders, weil der Druck auf beiden Seiten unterschiedlich verteilt ist. Der Weltmeister geht als Favorit ins Spiel, Österreich kann mit Risiko und Mut agieren. Genau in dieser Konstellation liegt aus Sicht des Außenseiters die Chance, ein offenes Spiel zu erzwingen und den Favoriten zu fordern.









